Wolfgang Büttner | Galerie | Birkenwerder

 

Birkenwerder ist meine Heimat seit eh und je.

 

 

Meine kleine Galerie in der Schützenstraße, 100 Schritte vom Kloster St. Karmel entfernt, war in den Anfangsjahren auch kaum größer als jetzt. Nach längerem Zögern habe ich die „Kleine Minigalerie“, so hieß sie damals, in   „Galerie Ars pro Vita“   (lat.: Kunst fürs Leben) umbenannt.
Dieser Name genügte meinen eigenen Ansprüchen mehr und er deutete außerdem darauf hin, welchen Stellenwert das Malen in meinem Leben hat. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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Illusionsmalerei an der Hauswand der Galerie "Ars pro Vita"


Der Ort ist eingebettet in eine waldreiche Umgebung und das Flüsschen Briese schlängelt sich gemächlich mitten durch das Stadtgebiet, wo es unweit der Ortsmitte in die Havel, einem Nebenarm der Elbe, mündet. Bis dorthin verläuft sein Weg durch das etliche Kilometer lange Briesetal – die Naturschönheit im Norden Berlins, durchströmt den Briesesee – ein Waldsee mit Badestelle im Ortsteil Briese und tangiert den größten See im Gemeindegebiet, den Boddensee, an dessen Ufer einige Gründerzeithäuser stehen; darunter auch eine als Ferienhaus genutzte Villa. Im Ortskern befindet sich der kleine Mönchsee unterhalb des Rathausberges, der durch einen Seitenarm mit dem Flüsschen in Verbindung steht. Unweit davon gelangt das Flüsschen über einen Wasserfall dann endlich durch die Briesewiesen, ein Niedermoorgebiet, an sein Ziel, die Havel-Einmündung.

Die Luft, die Natur und die Ruhe sind es, die schon im vorigen Jahrhundert den Großstadtmenschen hierher ins Freie zogen. Ich selbst habe schon als Kind ganz dicht am Wald gewohnt. Der Wald mit seinen kupferfarbenen Kiefern war unser Abenteuerrefugium; wir haben alle Arten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben können und wollen heute diese naturnahe Lebensweise auch nicht mehr missen - das Zirpen der Grillen, die Igel im Garten, dem Vogelgezwitscher und den bunten Blättern im Herbst

Als Kinder haben wir sehr viel am Wasser gespielt – Kaulquappen gefangen usw. In Birkenwerder gab es vor einem halben Jahrhundert noch viel mehr Tümpel und Teiche als jetzt. Unsere Schule grenzte direkt an den Bach, an dem wir nach dem Unterricht oft spielten. Vielleicht ist dies der Grund, warum fast die Hälfte meiner Gemälde das Wasser thematisiert. Dass ich auch heute noch in meiner Freizeit viel am Wasser bin, brauche ich wohl nicht zu betonen.

 

Buettner-Atelier-1Im Atelier

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Der naturnahe Garten mit Zugang zur Galerie

 

 

 

 

 

 

Buettner-HahnDer Hahn aus gebrochenen Autoscheiben-Glas bewacht den Eingang