• Heimatmuseum Gransee

    Entdecken Sie den mittelalterlichen Gebäudekomplex bestehend aus dem Stadttor, Pulverturm und Museum im ehem. Hospital mit Kapelle

Heimatmuseum Gransee

Wandeln Sie auf den Spuren von Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz und erfahren Sie mehr über den historischen Kern der mittelalterlichen Stadt Gransee, die über Jahrhunderte hinweg unverändert geblieben ist

 

 Ruppiner Tor | Pulverturm | ehemaliges St. Spiritus Hospital

 

       Drei historische Bauwerke vereint im Heimatmuseum der Stadt Gransee

 Das Gebäude-Ensemble besteht aus dem ehemaligen Hospital St. Spiritus mit der dazugehörenden Spitalkirche. Die Kirche stammt aus der Zeit um 1300, das Hospital wird 1340 erstmalig erwähnt. Die äußeren Mauern der Kirche überstanden als nahezu einzige alle Stadtbrände. Der Brand von 1711 vernichtete das Spital sowie die Inneneinrichtung und den Dachstuhl der Hospitalkirche. 1715 wiederaufgebaut, stellt sich die Kirche seitdem an der Straßenfassade mit veränderten Fenstern und einem Dach mit achteckigem Dachreiter dar. Das Hospital war so zerstört, dass es neu errichtet werden musste. Lange Zeit diente die Hospitalkirche der reformierten Gemeinde als Gotteshaus. Ab etwa 1950 wurde ein Heimatmuseum eingerichtet. Das Hospital beherbergte bis 1990 das Altenheim der Stadt.

Ruppiner Tor

Die Stadttore bildeten die wichtigsten strategischen Punkte einer mittelalterli­chen Befestigungsanlage. Mit dem Zehdenicker und Ruppiner Tor verfügte Gransee ursprünglich über zwei Stadtzugänge, von denen das Ruppiner Tor erhalten blieb. Der Ruppiner Torturm ist der stadtseitige, innere Teil einer mittelalterlichen Anlage, zu der einstmals auch Vortor und Zwinger gehörten. Die stadtseitige Fassade ist mit Blenden und Maßwerk reich geschmückt. Sie steht für die spätgotische Backsteinarchitektur der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert in der Mark. Die Feldseite gliedert sich durch bogenförmig vorgelagerte Fallgitterpfeiler, die Ende des 19. Jahrhunderts nach vorhande­nen Resten rekonstruiert wurden. Auf annähernd quadra­tischem Grundriss errichtet, präsentiert sich das Tor heute drei­geschossig. Der Giebel wurde, den denkmalpflegerischen Auffassungen Ende des 19. Jahrhundert folgend, stark verän­dert aufgebaut. Das Ruppiner Tor wurde 1995/96 umfassend saniert. Es ist begehbar und wird für Ausstellungen genutzt. Der Schlüssel ist im Heimatmuseum erhältlich.

Pulverturm

Wenige Schritte nördlich des Ruppiner Tores besticht der Pulverturm mit seinen schlichten geometrischen Formen. Der Turm aus dem 15. Jahrhundert gehört zu den jüngsten Teilen der Stadtbefestigung. Der Feldsteinsockel setzt sich vom darüber aufgehenden Ziegelmauerwerk des runden Turmes ab. Unter dem Zinnenkranz der Brüstung gliedert ein schmales Fries den ansonsten schmucklosen Baukörper. Schmale schartenähnliche Fenster beleuchten die Treppe im Inneren des Turmes.

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Heimatmuseum Gransee 53.007320, 13.152970 Heimatmuseum der Stadt Gransee auf Kulturort BrandenburgRudolf-Breitscheid-Straße 44, Gransee, Brandenburg, Deutschland (Routenplaner)