Biohof Kepos in Altglobsow

"Kepos" - Nach dem griechischen Philosophen Epikur benannter Biohof, mit der Idee jedem Besucher offen zu stehen .
Der Hof unterstützt mit der Anpflanzung von alten Sorten auf der Streuobstwiese auch das etablierte Projekt „Genressourcen Streuobst“ im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.

 

 

Auf dem Globsower Hügel wird ein Biohof aufgebaut

 

wurzeln schlagen und dabei etwas Neues beginnen – das wünschte sich Frank Rumpe nach seinem 50. Geburtstag. Beim Radfahren fand der Schweizer im brandenburgischen Altglobsow den Ort, nach dem er so lange gesucht hatte: einen elf Hektar großen Bauernhof. Im November 2014 kaufte er das Grundstück mit dem Ziel, einen Raum zu schaffen, in dem Mensch und Natur auf Augenhöhe zusammenfinden.

Das Herzstück des weitläufigen Geländes ist das Gartenprojekt „Kepos“, benannt nach der Idee des griechischen Philosophen Epikur. Auf acht Hektar sind 40 verschiedene Apfel- und Birnenbäume angepflanzt worden. Nussbäume wachsen dort, Quitten und verschiedene Arten von Gemüse. Dabei legt Frank Rumpe Wert auf alte Obst- und Gemüsesorten, „Sorten, die sich noch selbst versamen können, keine Hybride“, sagt der 55-Jährige. Es geht ihm um den Erhalt der Vielfalt des Lebens und darum, landwirtschaftliche Strukturen zu schaffen, die übersichtlich sind und ein Pendant zur Agroindustrie bilden.

 Willkommen auf dem Hof

Menschen, jung und alt, können sehen und riechen was hier wächst, die Natur in ihrer Vielfalt erleben und spüren, dass gute Lebensmittel viel Arbeit und Zuneigung brauchen

 

...sagt der Biolandwirt. Wer möchte, kann das Obst und Gemüse vor Ort selbst ernten, abwiegen, bezahlen und mit nach Hause nehmen. Ein Angebot, das bei Urlaubern und Einheimischen gut ankommt. Wer länger im Garten Kepos bleiben möchte, dem steht ein energieautonomes, aus Holz gebautes Ferienhaus und zwei Ferienzimmer zur Verfügung.

Frank Rumpe bearbeitet seinen Hof nicht allein. Vielmehr möchte er durch sein Projekt Arbeitsplätze in der Region schaffen und den ländlichen Raum sinnvoll mitgestalten. Drei Angestellte kümmern sich bereits um den Garten. Weitere werden die Marmeladenmanufaktur und den Hofladen führen.

Der Schweizer ist nach Altglobsow gekommen, um dort zu bleiben und das Landleben zu genießen. „Ich liebe alles, was mich hier umgibt. Ob die Stille, den weitläufigen Blick oder den klaren Sternenhimmel“, schwärmt der Schweizer.

Text: Maria Ugoljew | Fotos: Michael Haddenhorst (Frank Rumpe Nr.8)

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Biohof Kepos 53.128985, 13.112878 Biohof Kepos in AltglobsowSeestraße 1B, 16775, Großwoltersdorf, Brandenburg, Deutschland (Routenplaner)